Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die Welt ein Stückchen besser machen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene setzen sich dabei konkret vor Ort für eine offene und solidarische Gesellschaft ein. Die Projekte können interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein. Wichtig ist der gemeinsame Einsatz für andere oder mit anderen!
Die nächste 72-Stunden-Aktion findet vom 10.-13. Juni 2027 statt. Die 72-Stunden-Aktion wird alle 4 Jahre durchgeführt.
Die Aktion steht allen Menschen offen, die sich für eine solidarische, offene und gerechte Gesellschaft einsetzen möchten. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist der Wille zum Engagement für andere und die Zustimmung zu den Werten des BDKJ und seiner Verbände wie Solidarität, Toleranz und Weltoffenheit. Die Altersspanne eurer Gruppe liegt idealerweise zwischen 9 und 27 Jahren. Ihr solltet bei eurer Projektauswahl sowohl auf Alter als auch auf die Größe der Gruppe achten. Jede Gruppe muss aus Gründen der Aufsichtspflicht eine*n Aktionsgruppenleiter*in haben, die*der mindestens 18 Jahre alt ist.
Die Anmeldung soll im Mai 2027 auf dieser Homepage starten. Sobald die Anmeldung startet, erfahrt ihr es natürlich hier und auf unseren Social-Media-Kanälen – bleibt dran!
Die 72-Stunden-Aktion findet im ganzen Bundesgebiet (und auch darüber hinaus) zeitgleich statt. Damit wir die Übersicht behalten, muss sich jede Gruppe auf unserer Webseite registrieren. Jede registrierte Gruppe bekommt auch eine eigene Webseite, wo sie aktuelle Infos und Dateien zur Verfügung stellen kann. Darüber hinaus bekommt jede registrierte Gruppe vor dem Aktionsstart ein Aktionskit mit vielen coolen Dingen, die euch bei eurer Aktion unterstützen.
Es gibt bei der Anmeldung die Möglichkeit zwischen Do-it und Get-it auszuwählen. Do-it bedeutet, dass ihr schon eine ungefähre Vorstellung von dem Projekt habt, das ihr umsetzen wollt. Diese Idee könnt ihr dann bei der Anmeldung eintragen und direkt oder später noch genauer beschreiben. Viele Vorschläge und Ideen für mögliche Projekte findet ihr bald hier auf der Homepage.
Wenn ihr bei der Anmeldung die Variante Get-it wählt, bekommt ihr beim Start der Aktion ein Projekt zugeteilt. Ihr habt also bis dahin keine Ahnung, was auf euch zukommt. Die Projekte werden von den KoKreisen oder Diözesanverbänden für euch ausgewählt. Mehr Infos zu den Projektvarianten findet ihr hier.
Die 72-Stunden-Aktion findet in ganz Deutschland statt. Die Diözesanverbände des BDKJ sind in den Bistümern die ersten Ansprechpartner für Fragen rund um die Organisation und Durchführung der Aktion. In einigen Diözesanverbänden wird es sogenannte Koordinierungskreise (KoKreise) geben, die für eine jeweilige Region, zum Beispiel für das Gebiet eines Stadtverbands, zuständig sind. Aufgabe der KoKreise ist es, eine bestimmte Zahl von Aktionsgruppen vor Ort zu unterstützen und mit Informationen zu versorgen. Sobald ihr euch als Aktionsgruppe angemeldet habt, werdet ihr einem KoKreis zugewiesen. Im Normalfall wird sich dann jemand vom KoKreis bei euch melden. Diese Person ist dann auch eure*r Ansprechpartner*in. In einigen Bistümern werden diese Aufgaben auch vom Diözesanverband übernommen. Auch das bekommt ihr dann nach der Anmeldung mitgeteilt.
Im Downloadbereich findet ihr viele Materialien. Neben Grafiken & Logos findet ihr verschiedene Arbeitshilfen zur Vorbereitung.
Die Bundesvernetzungsgruppe arbeitet aktuell an den neuen Vorlagen für 2027. Gerne könnt ihr jetzt schon die bisherigen Vorlagen und Grafiken nutzen - alle neuen Materialien werden gier nach und nach hochgeladen.
Um Materialien für euer Projekt zu bekommen könnt ihr euch zum Beispiel an lokale Unternehmen oder Geschäfte wenden. Wenn ihr höflich fragt und euer Anliegen gut präsentiert, helfen die euch in vielen Fällen mit Spenden. Häufig haben auch die KoKreise und Diözesanverbände Tipps, wo ihr z.B. Material herbekommen könnt. Die Bundesvernetzungsgruppe erarbeitet zudem einen Leitfaden mit Tipps und nützlichen Links zur Finanzierung eurer Projekte.
Ja, für die Aktion kann man eine Schulbefreiung oder Sonderurlaub beantragen. Die Formblätter oder auch Voraussetzungen, die man für eine Freistellung benötigt, sind jedoch in jedem Bundesland unterschiedlich. Am besten wendet ihr euch deshalb direkt an euren Diözesanverband vor Ort. Sie haben die Vordrucke sowie alle Informationen, die ihr zusätzlich benötigen könntet, für euch zur Hand. Die Kontaktdaten findet ihr hier.
